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Informationen zum Objektivierten Klinischen Persönlichkeits-Befund

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Anspruch des OKPB
  2. Normalpsychologische Basistendenzen der Persönlichkeit
  3. Psychopathologische Persönlichkeitsmerkmale (Persönlichkeitsstörungs-Konstrukte)
  4. Zusatzskalen Anpassungsfähigkeit und Affinität zu kriminellem Handeln
  5. Konstruktvalidität: Bisheriger Status
  6. Zusammenfassender Ausblick
  7. Aufruf an Einrichtungen und Praxen zur Teilnahme an einer interventionsorientierten Validierung

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1. Anspruch des OKPB

 

Der Objektivierte Klinische Persönlichkeits-Befund (OKPB) ermöglicht es Therapeuten/Gutachtern/Diagnostikern (Bereich: Psychologie, Psychiatrie), ihre eigenen Eindrücke von der Persönlichkeit eines Probanden unmittelbar zu objektivieren. Es geht also nicht um die übliche Selbsteinschätzung, sondern um die strukturierte Erhebung der Eindrücke der Therapeuten.

Die Bezeichnung objektiviert (O) bedeutet, dass der OKPB den Anspruch erhebt, die Persönlichkeitseinschätzung so objektiv wie möglich zu gestalten. Da ein perfekte Objektivität niemals möglich ist, wird von objektiviert gesprochen. 

Die Bezeichnung Klinischer (K) bedeutet, dass es um die strukturiert erhobene klinische Einschätzung geht. Der unmittelbar eigene klinische Eindruck, der sich auf die Kenntnis der Probanden und seiner Lebensgeschichte stützt, wird strukturiert erhoben.

Die Bezeichnung Persönlichkeits-Befund (PB) macht deutlich, welche Art von Informationen erhoben werden: Es geht um zum gegenwärtigen Zeitpunkt als relativ dauerhaft und stabil, d.h. zur Persönlichkeit gehörende Eigenschaften. Es geht nicht um fluktuierende akute Symptome psychischer Störungen, kurzfristige Medikationseffekte oder um unmittelbare Reaktionen auf besondere Belastungssituationen. Vielmehr wird beim OKPB eingeschätzt, wie derzeit die Persönlichkeit eines Probanden zu beschreiben ist. Es liegt in der klinischen Kompetenz und Verantwortung des Einschätzers, zwischen nicht zur Persönlichkeit gehörenden akuten Reaktionsweisen und überdauernden Verhaltensdispositionen zu unterscheiden. Dabei gilt auch: Wenn ein besonderer Faktor (z.B. chronische Erkrankung) zu einer andauernden Veränderung von Verhaltensdispositionen geführt hat, dann gehören diese Veränderungen mittlerweile zur Persönlichkeit und sind als solche zu benennen. Insofern erfasst der OKPB immer nur den IST-Zustand, die erhobenen Befunde sind grundsätzlich änderungssensitiv. Allerdings sollen nur solche Merkmale als gegeben eingeschätzt werden, von denen gegenwärtig davon ausgegangen wird, dass sie relativ stabil sind. Veränderungen sind entsprechend eher nur über längere Zeiträume zu erwarten.

Dem Therapeuten/Gutachter wird durch den OKPB als Ergebnis seiner eigenen klinischen Einschätzung unmittelbar eine textbasierte Auswertung zur Verfügung gestellt. Diese Auswertung fasst die wesentlichen Besonderheiten der Persönlichkeitsstruktur eines Probanden aus Sicht des Therapeuten/Gutachters bei Berücksichtigung von Störungsdefinitionen nach ICD-10 zusammen. Die Verantwortung für die diagnostische Entscheidung obliegt allein beim Therapeuten/Gutachter. Der OKPB dient lediglich zur Strukturierung und damit zur Objektivierung der Erhebung und Auswertung.

Der Objektivierungsanspruch des OKPB ergibt sich aus folgenden Implementationsmerkmalen:

 

Durchführungsobjektivität
  1. Die Einschätzungen erfolgen für jeden Probanden auf der Grundlage identischer Items
  2. Die Reihenfolge der Items ist immer gleich
  3. Die Items sind so exakt wie möglich definiert
  4. Jedes Item wird isoliert bewertet, bevor das nächste Item erscheint
  5. Es gibt klar definierte Bewertungskategorien, um hier Unsicherheiten zu vermindern

 

Auswertungsobjektivität
  1. Die Auswertung erfolgt algorithmisiert anhand eines implementierten Regelsystems.

 

Interpretationsobjektivität
  1. Die Auswertungen erfolgen interpretationsnah, legen also diagnostische Schlüsse auf der Grundlage der erhobenen Konzepte nahe
  2. Die zugrundeliegenden Konstrukte werden erklärt oder sind als bekannt vorauszusetzen (z.B. Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10).

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2. Normalpsychologische Basistendenzen der Persönlichkeit

 

2.1 Inhaltsbereiche

Es werden die Ausprägungsgrade in den fünf Basistendenzen Verträglichkeit, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen und Neurotizismus erfasst. Dadurch werden Einblicke in die individuelle Persönlichkeitsstruktur ermöglicht. Die Basistendenzen lassen sich folgendermaßen inhaltlich-konzeptionell einordnen:

Verträglichkeit ist eine Dimension der Prosozialität im Hinblick auf positive Einstellungen, Gefühle und Verhaltensweisen anderen Menschen gegenüber. Erniedrigte Werte müssen nicht dysfunktional sein, können z.B. Wettbewerbsorientierung implizieren, mögen jedoch ebenfalls zu unverträglichen und ggf. sogar antisozialen Haltungen und Handlungen disponieren. Erhöhte Werte können ebenfalls - neben ihren sozial erwünschen Auswirkungen - ggf. auch zu Problemfeldern disponieren, z.B. zu einer verminderten Abgrenzungsfähigkeit.

Extraversion erfasst das Ausmaß an Stimulations-, Aktivitäts- und Geselligkeitsbedürfnissen, geht ebenfalls mit positiver Emotionalität einher. Erhöhte Werte sprechen für eine entsprechend gegebene extravertierte Außenorientierung. Erniedrigte Werte verweisen demgegenüber auf introvertierte Tendenzen mit weniger stark ausgeprägtem Außenbezug. Erhöhte Werte können - neben ihren sozial erwünschten Auswirkungen - ggf. auch zu problematischen Tendenzen, wie z.B. einem übersteigerten Reiz- und Erlebnishunger, disponieren. Erniedrigte Werte können ebenfalls mit problematischen Tendenzen im Rahmen von Reizüberempfindlichkeit und schizoiden Rückzug einhergehen.

Gewissenhaftigkeit umfasst ein Bündel an Selbstkontroll-, Arbeitsorientierungs- und Selbstdisziplinfertigkeiten und -bereitschaften. Neben ihren sozial erwünschten Auswirkungen können erhöhte Werte auch zu zwanghaft-perfektionistischen Tendenzen disponieren. Erniedrigte Werte können neben einer gewissen Lockerheit ggf. grundlegendere Selbstkontrolldefizite implizieren.

Offenheit für Erfahrungen bezieht sich auf das Vorhandensein von Bereitschaft, Fähigkeit und Interesse, sich mit Neuem und Veränderungen auseinanderzusetzen. Dies betrifft die Bereiche der Wahrnehmungsvorlieben, des Denkens und des Handelns. Es ist wenig bekannt über möglicherweise problematische Auswirkungen erhöhter Werte. Neben ihren sozial erwünschten Auswirkungen (Veränderungsbereitschaft, Bildungsinteressen etc.) mögen erhöhte Werte jedoch zu einer gewissen Entgrenztheit disponieren können. Erniedrigte Werte gehen mit Tendenzen zum Festhalten an Vertrautem und Bewährtem einher. Sie können aber auch zu Dogmatismus, sowie zu mangelnder Veränderungs- und reduzierter kognitiver Umstellfähigkeit disponieren.

Neurotizismus erfasst eine Tendenz zur emotionaler Labilität im Sinne einer Heraufregulation negativer Emotionalität und affektiv getragener Empfindlichkeit. Erhöhte Werte sprechen für eine überdurchschnittliche Sensitivität gegenüber Stimmungen im negativen Emotionsbereich, wie Traurigkeit oder Angst. Dies muss nicht zu Problemen führen, erhöht aber die Vulnerabilität für Einschränkungen der Belastbarkeit und die Entwicklung psychischer Beeinträchtigungen. Erniedrigte Werte sprechen für emotionale Stabilität und Belastbarkeit. Neben ihren sozial erwünschten Auswirkungen können erniedrigte Werte aber auch zu emotionaler Insensitivität disponieren.

 

2.2 Grundlage der Auswertung

Beschreibung der Stichprobe

Der vorliegenden Auswertung liegen 630 vollständige klinische Fälle zugrunde, die anhand von 91 Persönlichkeitsstörungs-Items, 33 normalpsychologischen Items und 7 aktuell nicht ausgewerteten Zusatzitems (Ausfall negativer Emotionalität) durch 261 Psychologen, Psychiater und/oder Psychotherapeuten eingeschätzt wurden. Alle Fälle mit vorherigen Versionen des OKPB mit anderer Itemzusammensetzung wurden ausgeschlossen Jeder Einschätzer bearbeitete zwischen 1 bis 26 Fälle, durchschnittlich wurden 2,41 Fälle pro Einschätzer bearbeitet. Es handelt sich bei den Fällen um eine heterogene Stichprobe von Personen, die Psychologen/Psychiater und/oder Psychotherapeuten aufsuchten, stationär behandelt wurden oder einer Untersuchung durch eine externe Instanz, z.B. im Rahmen einer psychodiagnostischen Begutachtung, zugewiesen wurden. Die Stichprobe setzt sich aus 313 Männern, 310 Frauen und drei Personen, die als Geschlecht Intersexualität benannten, zusammen. Bei 4 Personen ist das Geschlecht nicht bekannt. Das Alter schwankt zwischen 13 - 88 Jahren.

Ermittlung der individuellen Ausprägungsgrade

Die individuellen Werte werden anhand der Befunde einer Hauptkomponentenanalyse über die Gesamtstichprobe geschätzt. Die Werte entsprechen geschätzten Komponentenscores. In die individuellen Ausprägungsgrade der 5 Basistendenzen gehen daher jeweils alle Items mit unterschiedlichen Gewichten ein. 

Die Reliabilitäten der 5 Grunddimensionen wurden als Split-Half-Reliabilitäten nach Spearman-Brown ermittelt. Zeitliche Stabilitätsschätzungen liegen noch nicht vor, werden in Kürze vorgelegt werden. Zur Ermittlung der Split-Half-Reliabilitätsschätzungen wurde die Koeffizientenmatrix der Komponentenwerte für jede der fünf Dimensionen aufsteigend sortiert und es wurden mithilfe von even-odd-Zuteilung jeweils zwei Subskalen gebildet, wobei sich aufgrund der insgesamt 33 Items eine ungleiche Länge ergab. Auf der Grundlage der Split-Half-Reliabilitäten werden bei Angabe der Merkmalsausprägungen auch aktuell die Konfidenzintervalle berechnet, die jeweils einen Wahrscheinlichkeitsbereich von 90% umfassen.

Angaben zur Normierung

Die Normierung erfolgte nicht anhand der Gesamtstichprobe. Dies wäre nicht sinnvoll gewesen, da es sich um eine klinische Stichprobe mit ggf. bereits erheblichen persönlichkeitsstrukturellen Auffälligkeiten handelt. Bei Zugrundelegung der Gesamtstichprobe würde die Interpretation erschwert, da bereits durchschnittliche Werte ggf. als auffällig zu bewerten wären, was aber nicht für jede Basistendenz gelten würde. Daher wird bei der derzeitigen Auswertung nach Schätzung der Komponentenscores eine Korrektur aufgrund von Mittelwert und Standardabweichung einer Teilstichprobe von 234 Personen (113 Frauen, 119 Männer, 2 Intersexuelle) vorgenommen, die sich dadurch charakterisiert, dass gemäß der Angaben der Einschätzer keine oder höchstens leichte Persönlichkeitsauffälligkeiten bestehen (Skala von 0-4, aufgenommen wurden nur Personen mit Werten von 0 oder 1). Intention dieses Vorgehens ist es, den Durchschnitt der Verteilung an den klinisch unauffälligen Durchschnitt anzunähern, wobei dies natürlich nur annäherungsweise gelingen kann. Zu beachten ist auch, dass die Stichprobengröße noch begrenzt ist und die Normen somit als Grobnormen zu betrachten sind. Allerdings ist es nicht zu erwarten, dass ein wachsender Stichprobenumfang zu erheblichen Veränderungen führen wird.

Eine Differenzierung nach Geschlechts- und Altersnormen erfolgt nicht und eine solche wird auch nicht als Standardoption angestrebt. Durch Geschlechts- und Altersnormen können tatsächlich bestehende Unterschiede in der Persönlichkeitsstruktur überdeckt und dadurch inhaltliche sinnvolle Differenzierungen erschwert werden. Eine Normierung nach Alter- und Geschlecht widerspricht auf der klinischen Ausrichtung des OKPB. So werden z.B. bezüglich des Konstruktbereichs der Persönlichkeitsstörungen teilweise erhebliche Differenzen in deren Auftretenshäufigkeit zwischen den Geschlechtern festgestellt. Bei einer geschlechtsnormierten Betrachtungsweise würden diese tatsächlich bestehenden Unterschiede verdeckt werden. Bei steigendem Stichprobenumfang werden geschlechts- und altersspezifische Normen allerdings als Zusatzoptionen für die Interpretation angeboten werden.

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3. Psychopathologische Persönlichkeitsmerkmale

 

3.1 Persönlichkeitsstörungs-Konstrukte

Der OKPB erfasst 13 Persönlichkeitsstörungs-Konstrukte. Die Items für die Skalen ängstlich, anankastisch, borderline, dependent, dissozial, histrionisch, impulsiv, narzisstisch, paranoid, passiv-aggressiv und schizoid entsprechend den Kriterien im ICD-10 (einschließlich Anhang). Die Skalen sadistisch und schizotypisch orientieren sich an DSM-III-R bzw. DSM-IV-TR. Die Skalen sind allein inhaltsanalytisch an der internationalen Klassifikation orientiert. Tabelle 3.1 enthält die Skalenbezeichnungen und assoziierten Itemanzahlen.


Tabelle 3.1

 

3.2 Grundlage der Auswertung der Persönlichkeitsstörungs-Konstrukte

Inhaltsanalytische Auswertung

Es erfolgt keine normorientierte Auswertung vor, sondern es erfolgt eine Auswertung nach inhaltlichen Festlegungen, die sich an den Kriterien für Diagnostik und Forschung des ICD-10 orientiert. Bezüglich der Skalen sadistisch und schizotypisch erfolgt eine Orientierung an DSM-III-R bzw. DSM-IV-TR. Die Auswertung beansprucht Inhaltsvalidität im Sinne einer Umsetzung des aktuellen internationalen Definitionsstandes. Zwar lassen sich gegenüber diesen weitläufig als verbindlich betrachteten Definitionen und Kriterienzusammenstellungen nicht unerhebliche Bedenken begründen, diese werden in der OKPB-Konzeptionalisierung aber im Interesse einer verbesserten Kommunizierbarkeit und Praxisrelevanz der erhaltenen Befunde zunächst zurückgestellt. 

Auswertungsregeln

Ein Persönlichkeitsstörungs-Konstrukt wird als klinisch auffällig rückgemeldet, wenn eine hinreichende Anzahl an Kriterien vollumfänglich erfüllt ist. Diese hinreichende Kriterienanzahl ergibt sich aus den Klassifikationssystemen, an denen sich ein spezifisches Konstrukt orientiert. 

Ein Persönlichkeitsstörungs-Konstrukt wird als akzentuiert rückgemeldet, wenn die hinreichende Anzahl an vollumfänglich erfüllten Kriterien um ein Kriterium verfehlt wird oder aber die Kriterien nicht vollumfänglich, sondern nur teilweise erfüllt sind. 

Ein Persönlichkeitsstörungs-Konstrukt wird als unterschwellig gegeben rückgemeldet, wenn eine Akzentuierung um ein Kriterium verfehlt wird. 

Ein Persönlichkeitsstörungs-Konstrukt wird als unauffällig rückgemeldet, wenn eine unterschwellige Ausprägung verfehlt wird. 

In der Auswertung werden jeweils alle Details dargestellt, die jede dieser Einordnungen unmittelbar nachvollziehbar machen. 

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4. Skalen: Anpassungsfähigkeit und Affinität zu kriminellem Handeln

 

4.1 Persönlichkeitsstrukturelle Grundlagen der sozialen Anpassungsfähigkeit

Bedeutsamkeit der Skala

Die Skala Persönlichkeitsstrukturelle Grundlagen der Anpassungsfähigkeit soll die Interpretation der Profil-Befunde im Sinne eines Interpretationshinweises erleichtern. Spezifisch wird das Ausmaß quantifiziert, in dem ein inviduelles Persönlichkeitsprofil sich potentiell adaptiv oder maladaptiv auswirkt. Desto höher der Wert ausgeprägt ist, desto stärker werden persönlichkeitsstrukturelle Anpassungsressourcen erkennbar. Desto geringer der Wert ausgeprägt ist, desto deutlicher werden potentielle Problembereiche sichtbar. 

Empirische Ableitung

Mithilfe einer Hauptkomponentenanalyse mit optimaler Skalierung wurden die vorliegenden Informationen zur psychosozialen Anpassungsgüte im Lebenslauf (Schulabschluss, Ausbildung, Konstanz der Berufstätigkeit, Verfügbarkeit von stabilen Partner- und Freundschaften, Rating der sozialen Kompetenz durch die Einschätzer) datenreduktionistisch auf einen Wert reduziert, der nachfolgend regressionsanalytisch durch sämtliche Items des OKPB vorhergesagt wurde. Dieser Wert lag für alle 630 Personen der Gesamtstichprobe vor. Zunächst erfolgte eine Regressionsanalyse mit rückwärtsgerichteter Variablenausschluss. Nachfolgend wurde auf der Basis der verbliebenen Variablen eine schrittweise Regression gerechnet. Ergebnis war eine lineare Variablen-Kombination, welche ein signifikantes multiples R von .736 mit dem Wert der sozialen Anpassung aufwies. Auf der Basis dieser Regressionsbefunde wird die Zusatzskala aktuell berechnet. 

Individuelle Auswertung

Die Auswertung erfolgt fünf-stufig anhand der Prozentrangbereiche < 5, 5 bis < 15, 15 bis 85, > 85 und > 95, die als stark unterdurchschnittlich, unterdurchschnittlich, durchschnittlich, überdurchschnittlich und stark überdurchschnittlich bezeichnet werden. Um die Auswertung an den "Normalbereich" anzunähern, wurde erneut die Teilstichprobe von 234 Personen mit keinen oder höchstens leichten persönlichkeitsstrukturellen Besonderheiten herangezogen. 

Interpretation

Es werden individuelle Interpretationshinweise gegeben, die jeweils einer klinischen Reflektion zu unterziehen sind.

 

4.2 Persönlichkeitsstrukturelle Affinität zu kriminellen Handlungsweisen

Bedeutsamkeit der Skala

Die Skala Persönlichkeitsstrukturelle Affinität zu kriminellen Handlungsweisen soll die Interpretation der Profil-Befunde im Sinne eines Interpretationshinweises erleichtern. Spezifisch wird das Ausmaß quantifiziert, in dem ein inviduelles Persönlichkeitsprofil eine potentielle Nähe zu kriminellen und/oder gewalttätigen Handlungsbereitschaften aufweist. Desto höher der Wert ausgeprägt ist, desto wahrscheinlicher wird das Vorhandensein persönlichkeitsstruktureller Affinitäten zu kriminellen Handlungen. Desto geringer der Wert ausgeprägt ist, desto sträker entfernt scheint eine Persönlichkeit von einer kriminellen Handlungsbereitschaft zu sein.  

Empirische Ableitung

Mithilfe einer Hauptkomponentenanalyse mit optimaler Skalierung wurden die vorliegenden Informationen zur kriminellem bzw. gewalttätigem Verhalten im Lebenslauf (Häufigkeit häuslicher Gewalt, Auftreten von Straffälligkeit Ja oder Nein, Auftreten von 14 Deliktarten, Anzahl gerichtlicher Verurteilungen, Anzahl verbüßter Gefängnisstrafen) datenreduktionistisch auf einen Wert reduziert, der nachfolgend regressionsanalytisch durch sämtliche Items des OKPB vorhergesagt wurde. Dieser Wert lag für 595 Personen der Gesamtstichprobe vor. Zunächst erfolgte eine Regressionsanalyse mit rückwärtsgerichtetem Variablenausschluss. Nachfolgend wurde auf der Basis der verbliebenen Variablen eine schrittweise Regression gerechnet. Ergebnis war eine lineare Variablen-Kombination, welche ein signifikantes multiples R von .797 mit dem Wert der Affinität zu kriminellem Handeln aufwies. Die Zusatzskala Affinität zu kriminellem Handeln/Gewalttätigkeit wird aktuell auf der Grundlage dieser Regressions-Ergebnisse erstellt. 

Individuelle Auswertung

Die Auswertung erfolgt fünf-stufig anhand der Prozentrangbereiche < 5, 5 bis < 15, 15 bis 85, > 85 und > 95, die als stark unterdurchschnittlich, unterdurchschnittlich, durchschnittlich, überdurchschnittlich und stark überdurchschnittlich bezeichnet werden. Es erfolgt dabei ein Vergleich mit zwei Teilstichproben: (1) 421 Personen ohne Straftaten im Lebenslauf (261 Frauen, 158 Männer, 2 Personen mit Intersexualität), (2) 169 Personen mit mindestens einer Straftat in der Vorgeschichte (34 Frauen, 134 Männer, eine Person mit Intersexualität). Männer dominieren die Gruppe der Straffälligen, was auch ansonsten der empirischen Realität entspricht. 

Interpretation

 Es werden individuelle Interpretationshinweise gegeben, die jeweils einer klinischen Reflektion zu unterziehen sind. Die Skala erfasst lediglich einen Teilbereich persönlichkeitsstrukturell mitbedingter krimineller Handlungsbereitschaften, andere Bereiche, wie z.B. der der Sexuellen Devianz, werden aktuell durch den OKPB nicht erhoben. In keiner Weisen darf impliziert werden, dass OKPB-Befunde darauf hinweisen würden, dass eine eingeschätzte Person kriminell ist. Es sind ausschließlich potentielle Risikoparameter als Hinweise erkennbar, deren Sinn darin liegt, dass Sie bei der Interventionsplanung im Rahmen der klinischen Gesamteinschätzung zu berücksichtigen sind. 

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5. Befunde der Konstruktvalidierung

 

5.1 Normalpsychologische Persönlichkeitsdimensionen

Tabelle 5.1 zeigt die Split-Half-Reliabilitätsschätzungen für die 5 Basistendenzen (Spearman-Brown-Koeffizienten für Testteile ungleicher Länge) auf der Grundlage der 630 Fälle umfassenden Gesamtstichprobe. Die Werte für Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Extraversion sind vollauf befriedigend. Bei Neurotizismus und Offenheit für Erfahrungen ist durch zusätzliche Items eine Verbesserung der Reliabilität anzustreben. Sie liegt aber auch bereits jetzt im akzeptablen Bereich.


Tabelle 5.1

Aus Tabelle 5.2 ist die Gesamt-Interkorrelationsmatrix der normalpsychologischen Items ersichtlich. Die Tabellen 5.3 und 5.4 zeigen die Ergebnisse einer Hauptkomponentenanalyse mit nachfolgender Varimax Rotation. Scree-Plot (siehe Abbildung 4.1) und Eigenwertkriterium >1   sprechen für die Extraktion von maximal 5 Komponenten. Die resultierende Lösung lässt sich inhaltlich unmittelbar interpretieren. Es lassen sich die fünf Basistendenzen Verträglichkeit, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen und Neurotizismus identifizieren. Eine konservativere 4-Komponenten-Lösung würde demgegenüber zu einer Aggregatkomponente Extraversion/Offenheit für Erfahrungen führen, was durchaus auch als eine mögliche Betrachtungsebene zu bewerten ist. Im OKPB erfolgt jedoch die Entscheidung für ein Fünf-Faktoren-Modell. 

Bezüglich des Neurotizismus wird aus den Befunden der Hauptkomponentenanalyse deutlich, dass dieser primär ängstlich-depressiv-gehemmte Komponenten einhaltet, während ärgerassoziierte Anteile vorwiegend negative auf der sozialen Verträglichkeitskomponente und unmäßig-triebhafte Anteile vorwiegend negativ auf der Gewissenhaftigkeitskomponente laden. Es handelt sich hier um ein auch inhaltlich nachvollziehbares Befundmuster, welches das Neurotizismus-Konstrukt des OKPB in Teilen von anderen Konzeptionen differenziert. 


Eigenwerte und Varianzaufklärung der Komponenten
(6. Komponente später nicht mehr extrahiert)

Tabelle 5.3

Screeplot nach Hauptkomponentenanalyse der normalpsychologischen Items

Abbildung 5.1

Hauptkomponentenanalyse der normalpsychologischen Items (Varimax rotiert, N=630)

Tabelle 5.4

 

5.2 Psychopathologische Persönlichkeitsskalen

Tabelle 5.5 enthält die Interkorrelationen der unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungs-Skalen. Es wird ein erheblicher Überlappungsbereich der unterschiedlichen Konstrukte sichtbar, wie es auch zu erwarten gewesen ist. Deutlich wird, dass die Persönlichkeitsstörungs-Konstrukte tatsächlich keine distinken Dimensionen darstellen. 

Interkorrelationen der Persönlichkeitsstörungs-Skalen (N=630)

Tabelle 5.5

Tabellen 5.6, 5.7 und 5.8 zeigen die Ergebnisse einer Hauptkomponentenanalyse mit nachfolgender Varimax Rotation. Scree-Plot und Eigenwertkriterium >1 sprechen für die Extraktion von maximal 3 Komponenten. Eine 4 Komponenten-Lösung wurde aber ebenfalls abgeleitet, da sie sich als deultich besser interpretierbar erwies. Interpretierbarkeit wird dabei als ein zusätzliches und letztlich vorrangiges Kriterium bei der Entscheidung über die Komponentenanzahl betrachtet. Die  4-Komponentenlösung bedarf aber vor dem Hintergrund ihrer Gegenläufigkeit zum Scree-Plot in besonders hohem Ausmaß der Replikation bei erweitertem Stichprobenumfang. Es lassen sich auf der Grundlage der 4 Komponenten-Lösung in den Persönlichkeitsstörungskonstrukten sozial unverträgliche-, emotional instabile-, schizoid-schizotypisch-isolative- und zwanghaft-ängstliche Strukturmerkmale identifizieren.

Initiale Eigenwerte und Varianzaufklärung
(Hauptkomponentenanalyse der Persönlichkeitsstörungs-Skalen, N=630)

Tabelle 5.6

Scree-Plot (Hauptkomponentenanalyse der Persönlichkeitsstörungs-Skalen)

Abbildung 5.2

Hauptkomponentenanalyse der Persönlichkeitsstörungs-Skalen
(3 Komponenten-Lösung, Varimax rotiert)

Tabelle 5.7

Hauptkomponentenanalyse der Persönlichkeitsstörungs-Skalen
(4 Komponenten-Lösung, Varimax rotiert)

Tabelle 5.8

 

5.3 Zusammenhänge normalpsychologischer und psychopathologischer Persönlichkeitsskalen

Tabelle 5.9 enthält die Korrelationen zwischen den normalpsychologischen Basistendenzen und den Persönlichkeitsstörungs-Konstrukten (N=630).  Tabellen 5.10 und 5.11 zeigen die Befunde einer Kanonischen Korrelationsanalyse.

* = signifikant (< .05, zweiseitig)
Tabelle 5.9

Kanonische Korrelationsanalyse der Zusammenhänge zwischen
den Basistendenzen und den Persönlichkeitsstörungs-Konstrukten (N=630)

Tabelle 5.10

Kanonische Korrelationsanalyse zwischen den
Basistendenzen und den Persönlichkeitsstörungs-Skalen (Varimax rotiert)

Tabelle 5.11

Das kanonische Befundmuster lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: 

Soziale Unverträglichkeit (umgekehrte Verträglichkeit) geht vorwiegend einher mit den Skalen dissozial, impulsiv, paranoid, narzisstisch, sadistisch und passiv-aggressiv. Neurotizismus geht vorwiegend einher mit den Skalen ängstlich, dependent und borderline. Die Skala histrionisch weist ein komplexes Zusammenhangsmuster auf mit einer Assoziation mit sozialer Unverträglichkeit und Neurotizismus sowie einer positiven Assoziation mit Extraversion. Die schizoide und die schizotypische Skala gehen demgegenüber primär mit reduzierter Extraversion einher. Die Skala anankastisch ist vorwiegend positiv mit Gewissenhaftigkeit assoziiert. Demgegenüber zeigt ein höchstens äußerst schwacher Überlappungsbereich zwischen Offenheit für Erfahrungen und den Persönlichkeitsstörungs-Skalen. Eine Tendenz zu einem positiven Zusammenhang zu den Skalen narzisstisch und passiv-aggressiv ist erkennbar. 

Deutlich wird, dass substantielle und inhaltlich gut interpretierbare Zusammenhänge zwischen den normalpsychologischen Basistendenzen der Persönlichkeit und den Persönlichkeitsstörungs-Skalen bestehen. Dadurch wird die Konstrukt-Validität der Skalen des OKPB gestützt.

 

5.4 Korrelationen der OKPB Skalen zu externen Kriterien

Tabelle 5.12 (Klicken Sie auf den Link, um die Tabelle zu sehen, klicken Sie dann auf die Tabelle, um sie zu vergrößern) enthält die Korrelationen (Pearson oder punkt-biserial) zwischen den OKPB Skalen und vielfältigen externen Kriterien.

Es wurden ausschließlich vollständige Fälle herangezogen (auch wegen der nachfolgenden kanonischen Korrelationsanalyse), so dass sich der Stichprobenumfang auf 384 reduzierte (203 Männer, 179 Frauen, 2 Personen mit Intersexualität). 

Tabellen 5.13 und 5.14 enthalten die Ergebnisse der kanonischen Korrelationsanalyse. 

Kanonische Korrelationsanalyse zwischen den
OKPB-Skalen und externen Kriterien (N=384)

Tabelle 5.13

Kanonische Korelationsanalyse zwischen den
OKPB-Skalen und externen Kriterien (Varimax rotiert)

Tabelle 5.14

Das kanonische Befundmuster lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: 

Signfikante und substantielle Beziehungen zwischen den OKPB-Skalen und den Außenkriterien werden sichtbar, die sich anhand von 7 Varimax rotatierten kanonischen Variaten plausibel beschreiben lassen. 

Die rotierte Kanonische Variate I umschreibt einen Zusammenhang zwischen sämtlichen Persönlichkeitsstörungsskalen und der klinischen Einschätzung als persönlichkeitsbeeinträchtigt. So unterschiedlich die einzelnen Persönlichkeitskonstrukte auch sind, so gehen sie doch allesamt mit einer erhöhten Beeinträchtigungseinschätzung einher. Dieser Befund unterstützt die Annahme dysfunktionaler Persönlichkeitsstrukturen, auch wenn sich deren Auswirkungen erheblich unterscheiden mögen. 

Die rotierte Kanonische Variate II beschreibt einen Zusammenhang zwischen erniedrigter Gewissenhaftigkeit und vielfältigem Problemverhalten, wie polytoxikomanen Substanzabusus, mangelnder Konstanz der Berufstätigkeit und kriminellem Verhalten. Hier wird eine grundlegende Dimension mangelnder Selbstkontrolle erkennbar, wie sie auch in kriminologischen Theorien postuliert wird. 

Die rotierte Kanonische Variate III verweist auf einen Zusammenhang zwischen sozialem Antagonismus im Sinne dissozial-sadistischer Tendenzen mit kriminellem Verhalten. Der besonders deutliche Zusammenhang zur Anzahl von Gefängnisaufenthalten impliziert die Schwere des assoziierten Problemverhaltens. Erwartungsgemäß zeigt sich auch ein negativer Zusammenhang zu Verträglichkeit. Diese Befunde weisen darauf hin, dass neben gestörter Selbstkontrolle auch sozialer Antagonismus als eine noch "härtere" Disposition mit kriminellem Verhalten einhergehen kann. Kriminelles Verhalten erscheint damit als persönlichkeitsstruktureller Ausdruck von Selbstkontrolldefiziten und/oder als Ausdruck eines tiefgreifenden sozialen Antagonismus. 

Die rotierte Kanonische Variate IV beschreibt positive Zusammenhänge zwischen der ängstlichen - und der borderline-Skala, Neurotizismus, Leidensdruck und Suizidalität. Auch die dependente Skala weist einen moderaten Zusammenhang zu dieser kanonischen Variaten auf. Inhaltlich plausibel lässt sich hier eine Dimension des subjektiven Leidensdrucks und der emotionalen Instabilität identifizieren. 

Die rotierte Kanonische Variate V verdeutlicht Offenheit für Erfahrungen als Ressource für Schul- und Ausbildungserfolg, ebenso wie für eingeschätze soziale Kompetenz, entgegengebrachte Sympathie und therapeutische Prozesse (Einlassen auf den therapeutischen Prozess, Behandlungsprognose). Dies unterstützt die im wesentlichen positive Konzeptionalisierung der Dimension Offenheit für Erfahrungen, für die überzeugende psychopathologische Ausdrucksbelege bisher nicht erbracht sind, auch wenn eine Disposition zu Entgrenztheit aus inhalsanalytischer Betrachtungsweise möglicherweise mit ihr assoziiert sein mag. 

Die rotierte Kanonische Variate VI stellt einen positiven Zusammenhang dar zwischen Extraversion und der Verfügbarkeit tragfähiger Freundschaften und Partnerschaften. Positiv korreliert ist ebenfalls die Einschätzung der sozialen Kompetenz. Negative Zusammenhänge weisen die Skalen schizoid und schizotypisch auf. Extraversion erscheint im wesentlichen als Ressource. 

Die rotierte Kanonische Variate VII zeigt ein eher schwaches positives Zusammenhangsmuster zwischen den Persönlichkeitsstörungsskalen ängstlich, anankastisch und dependent, sozialer Verträglichkeit, dem Einlassen auf den therapeutischen Prozess und der Behandlungsprognose. Diese Persönlichkeitsstörungsskalen sind offenbar mit eher günstig eingeschätzten Behandlungsaussichten und eher mit Prosozialität verbunden. Entsprechend ist es auch plausibel, dass die narzisstische Skala zu dieser kanonischen Variaten einen negativen Zusammenhang aufweist.

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6. Zusamenfassender Ausblick

Der Objektivierte Klinische Persönlichkeits-Befund (OKPB) stellt ein sich noch in Entwicklung befindliches Verfahren zur psychometrisch fundierten Einschätzung der Persönlichkeit im klinischen und forensischem Kontext dar.  Wesentliche Merkmale sind der Fremdeinschätzungsansatz sowie der implementierte systematische Bezug zwischen normalpsychologischen- und psychopathologischen Persönlichkeitsdimensionen. Die bisherigen empirischen Befunde stützen die Konstruktivalidität des OKPB und stellen ein Argument für seine praktische Anwendung im klinischen Kontext dar, um der oftmals zu beklagenden Subjektivität und Willkürlichkeit der klinischen Persönlichkeitseinschätzung entgegenzuwirken und dadurch diagnostisch-therapeutische Prozesse effektiv fördern zu können. Die Interpretaion der OKPB-Befunde sollte im Rahmen eines interventionsorientierten Ansatzes erfolgen und jedwedige sterotypisierende Stigmatisierung der eingeschätzten Probanden vermeiden. Es geht um die Identifikation von Ressourcen und potentiellen Problembereichen der Persönlichkeitsstruktur, um so durch Plazierungs- und Veränderungsstrategien das Wohl des einzelnen Probanden (und im forensischen Kontext auch die Sicherheit der Allgemeinheit) zu fördern. Dabei ist den Persönlichkeitsbefunden zwar Trait-Charakter zuzuweisen, sie sind aber als dynamisch ineinander und mit Biografie und Lebensalltag verwoben und potentiell modifizierbar zu betrachten. Die empirische Validierung einer entsprechend interventionsorientierten Applikation des OKPB steht noch aus, wird aber systematisch angegangen werden.

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7. Aufruf zur Teilnahme an der Validierungsstudie

Klinische und forensische Institutionen ebenso wie Einzelpraxen, die sich an einer interventionsorientierten Validierung beteiligen wollen, werden gebeten, sich mit der Psychometrika GmbH in Verbindung zu setzen. Es können auch besondere Auswertungen und Prozessbegleitungen für teilnehmende Institutionen und Praxen bereit gestellt werden.

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